GEWACHSENE VIELFALT
GEWACHSENE VIELFALT

Wir sind Maler*innen, Grafiker*innen, Maskenbildner*innen, Designer*innen, Wohnungslose, Sozialarbeiter*innen, Fotograf*innen, Architekt*innen, Webdesigner*innen, Rentner*innen, Tischler*innen, Polsterer*innen, Journalist*innen, Hartz IV-Empfänger*innen, Djs, Lehrer*innen, Wissenschaftler*innen, Filzer*innen, Varietékünstler*innen, Radio- und Filmemacher*innen, Alleinerziehende, Restaurator*innen, Autor*innen, Kameraleute, Installations-, Performance-, Konzept- und Medienkünstler*innen, Keramiker*innen, Musikproduzent*innen, Streetartists, Bühnenbildner*innen, Akrobat*innen, Kunsttherapeut*innen, Musiker*innen, Aktivist*innen, Bildhauer*innen, Dramaturg*innen, Clowns, Pädagog*innen, Glas- und Lichtkünstler*innen, Studierende, Schmuck- und Modedesigner*innen, Sänger*innen, Schauspieler*innen, Instrumentenbauer*innen, Kinderzirkusmacher*innen.

Wir sind verschiedener sozialer Herkunft, international und altersübergreifend: Projektpartner*innen, Kolleg*innen,Freund*innen. Dabei bieten unsere Projekte vielen Menschen neben Teilhabe auch Arbeitsplätze, Beschäftigungs- und Einkommensmöglichkeiten.

Für uns ist Soziokultur gewachsene Vielfalt und definiert sich durch den Charakter der Projekte und Angebote und in deren Verfasstheit und Wirksamkeit als organisch gewachsene soziale Gemeinschaft. Ihre rechtliche Organisationsform betrachten wir dabei als nachrangig.

Dabei gilt es, Künstler*innen und Projekte von dem Druck freizustellen, nur profitabel, marktförmig oder besonders innovativ handeln/arbeiten oder einen genau definierten Mehrwert für die Gesellschaft leisten zu müssen. Und ein solcher Zusammenschluss braucht vor allem einen gemeinsamen, selbstbestimmten Entfaltungsraum, damit die in ihm gefassten Projekte weiterhin solidarisch und unabhängig ihrer kulturellen und künstlerischen Tätigkeit nachgehen können. Das schafft den dringend nötigen soziokulturellen Freiraum für freie Kunst und Kultur, für Vielfalt, mitmenschliches Handeln und soziales Engagement. Auch ohne Bezahlung und über den eigenen solidarischen Bezugsrahmen hinaus.

Unsere bestehende Gemeinschaft umfasst nicht nur die Mieter*innen in den Häusern Beamtenwohnhaus, Verwaltungsgebäude, Stoff- und Gerätelager, sondern schließt auch die Nutzer*innen der Angebote und Räume wie z.B. Anwohner*innen ein.

Als Gemeinschaft von Kulturschaffenden teilen wir die Vision, einen Freiraum soziokultureller Nutzung im Zentrum Berlins zu gestalten und zu erhalten, in dem sich individuelle Selbstverwirklichung mit dem solidarischen Handeln für ein Gemeinwesen verbindet.

Auszug aus dem Konzept des Soziokulturellen Projekte Zentrum (SKPZ)

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